WIE DER PLASTIKMÜLL UNSERE NATUR UND ZERSTÖRT

Verpackungen, herkömmliche Mehrwertflaschen und selbst Kosmetika enthalten Plastik. Bei der Entsorgung gelangt der Plastikmüll in die Umwelt und verschmutzt Meere und Wälder. Die Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen sind fatal.

 

Wie Plastik zur Umweltverschmutzung beiträgt

Plastikflaschen und Verpackungsmüll gelangen bei der Entsorgung in die Meere und Ozeane. Dort zerfällt der Kunststoff zwar, wird aber nicht vollständig abgebaut. Kleinste Plastikteile bleiben zurück und werden von den Meeresbewohnern verschluckt. Die Folgen sind schwerwiegend: die Lebewesen verenden mit vollem Magen. Später gelangen die Kunststoffpartikel über die Nahrungskette wieder in den Kreislauf und schließlich auf unseren Tellern.

Der Schaden durch große Plastikstücke ist sogar noch verheerender. Die Tiere verfangen sich in den Plastikringen von Verpackungen und bleiben verletzt zurück. In bestimmten Gebieten sammeln sich aufgrund der Meeresströmungen ganze Plastikinseln an, die bis auf den Meeresboden reichen können. Der Great Pacific Garbage Patch, zu Deutsch „großer Pazifikmüllfleck“, im Nordpazifik stellt ein Schadstoffzentrum für Millionen von Meerestieren dar.

Plastikmüll verschmutzt die Weltmeere und Küsten 2
Plastikmüll an der Küste von Australien
Plastikmüll verschmutzt die Weltmeere und Küsten
Plastikmüll an der Küste von Australien - Nahaufnahme

Kunststoff treibt 450 Jahre im Meer

Der natürliche Abbau von Kunststoff dauert Jahrhunderte und setzt weitere schädliche Stoffe frei, die schließlich in unseren Lebensmitteln zu finden sind. Gelangen die Plastikteile wieder in die Umwelt, zersetzen sie sich noch deutlich langsamer. Die Folgen für das Ökosystem sind nicht absehbar. Klar ist, dass bereits jetzt viele Tiere und die gesamte Natur unter der großen Plastiklast leiden, die jeden Tag weiter wächst, ohne dass das vorhandene Plastik abgebaut wird.

Eine normale Plastikflasche zersetzt sich im Verlauf von 450 Jahren. Die erste Trinkflasche aus Kunststoff, die Mitte der 70er Jahre hergestellt wurden, befindet sich noch immer im Meer und stellt eine konstante Gefahr für Tiere, Pflanzen und das gesamte Ökosystem dar. Unsere Mehrwegflaschen ohne Weichmacher sind eine biologische Alternative.

Plastikmüll zum größten Teil am Meeresboden

Laut Naturschutzbund sinken mehr als 70% des Plastikmülls sofort zum Meeresboden. Das Plastik, dass wir an der Oberfläche sehen ist also nur ein ganz kleiner Teil des kompletten Plastikmüll im Meer. Schätzungen zu Folge befinden sich knapp 300 Millionen Tonnen im Meer, somit müssten nur auf dem Meeresboden etwa 210 Millionen Tonnen liegen. Diese Tatsache ist einfach unglaublich.

 

BPA-freie Trinkflasche für ein gesundes Ökosystem

Herkömmliche Plastikflaschen enthalten die Chemikalie Bisphenol A, kurz BPA. Der Stoff hat Hormon-ähnliche Eigenschaften und kann verschiedene gesundheitliche Beschwerden begünstigen. Unsere BPA-freien Trinkflaschen werden ohne Weichmacher hergestellt und sind damit deutlich gesünder für die Umwelt. Zusätzlich kann der Umwelt geholfen werden, wenn Produkte mit dem Aufdruck „100 % recyclebar“, „grundwasserneutral“ oder „abbaubar“ verwendet werden. Durch einen nachhaltigen Lebensstil wird das Ökosystem bewahrt und damit auch unsere eigene Gesundheit.

 

Plstikmüll wird zum Umweltkiller - Einwegflaschen

 

"Einweg  Getränkeverpackungen sind ein Klimakiller!"

Die Deutsche Umwelthilfe warnt vor katastrophalen Folgen – die vermeidbar sind.

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